Willkommen auf der Homepage der Frauenmannschaft des BSC Mörlenbach - History

 

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Wie alles begann

Im Herbst 2003 kam die ehemalige Trainerin der Mädchenmannschaft, Evelyn Mauermann,
auf die Idee eine Frauenmannschaft zu gründen, da viele Mädchen zu alt waren um in der Jugendmannschaft zu spielen. Sie und Ihre Schwester Luise Bielava sprachen daraufhin Mütter und Freundinnen der Jugendspielerinnen an.
 
Die Idee wurde dem Vorstand vorgetragen und mit ein wenig Bauchweh schließlich genehmigt.
Schnell waren interessierte Frauen gefunden, die der neuen Mannschaft beitraten und nach langem hin- und her erklärte sich Ramon Ortiz, nachdem seine Frau ebenfalls der Mannschaft beigetreten war, das Amt des Trainer zu übernehmen.
Die neue Mannschaft des BSC war geboren.

Voller Eifer machten sich die Frauen ans Training, schließlich wollte man im Sommer 2004, zur nächsten Runde, eine Mannschaft melden.
Man merkte jedoch schnell, dass sich viele der Frauen die ganze Sache leichter vorgestellt hatten, die Kondition ließ zu wünschen übrig, ganz zu schweigen davon, wie man mit  dem Ball umgehen konnte. Ein hartes Stück Arbeit lag vor uns, wir ließen uns jedoch nicht unterkriegen und gingen mit viel Spaß an die Sache heran.
Im Frühjahr 2004 arrangierte unser Trainer dann ein paar Freundschaftsspiele, bei denen wir jedoch sang- und klanglos untergingen. Die Mannschaft ließ sich trotz allem nicht entmutigen und trainierte fleißig weiter.
Im Sommer 2004 war es dann soweit. Die Mannschaft wurde zum Rundenbetrieb gemeldet.
In die ersten Spiele gingen wir mit Bauchschmerzen und wie kann es anders sein, verloren wir - bis auf das eine oder andere Spiel - alle ziemlich hoch. Die höchste Niederlage gegen Opel Rüsselheim 19:0.
 Die Moral war am Boden, was man ganz schnell merkte, denn es blieben dann doch einige Spielerinnen fern. Zu allem Unglück verließ uns zu Saisonende auch noch eine sehr gute Spielerin um ihr Glück beim TSV Aschbach in der Landesliga zu versuchen.
Der Rest machte jedoch, im Hinblick auf die Mädchenmannschaft und den Nachwuchs weiter
und zu Saisonende standen wir auf Platz 13. Immerhin waren wir nicht Tabellenletzter geworden, obwohl wir teilweise mit nur 8 Spielerinnen auf dem Platz standen.
 
Die zweite Saison begann etwas hoffnungsvoller, es kamen Spielerinnen aus der Mädchenmannschaft. Trotz alledem war es nach wie vor ein harter Kampf, spielten wir immer noch viele Spiele in Unterzahl. Doch wir gaben nicht auf, in der Hoffnung doch noch die eine
oder andere neue Spielerin zu bekommen. Es kamen und gingen viele, das Problem blieb.
Am Ende standen wir wieder auf Platz 13, jedoch mit 100 Gegentore weniger als zu Beginn.
 
Im dritten Jahr kamen drei weitere Mädchen aus der eigenen Jugend und eine erfahrene Spielerin von Hemsbach stieß zu der Mannschaft. Zudem kam unsere Spielerin aus Aschbach in der Winterpause in den Heimathafen zurück. Dies war eine enorme Verstärkung für uns denn wir erreichten zu Saisonschluss Platz 10. Ein weiterer Erfolg war das Torverhältnis, mit wiederum 78 Gegentore weniger als in der vorangegangenen Saison. Zudem hatten wir den viert stärksten Sturm der Liga. Der höchste Sieg gegen TSV Goddelau 12:0.
Ein weiterer Erfolg ließ sich verzeichnen. In der Hallenbezirksmeisterschaft erreichten wir Platz 6, unser bisher größter Erfolg.
 
Das vierte Jahr begannen wir damit, dass bei der Jahreshauptversammlung eine eigene Frauenabteilung gegründet wurde, mit Abteilungsleiterin/leiter und Sitz im Vorstand.
Mittlerweilen ist unser Kader im vierten Jahr auf 17 Spielerinnen angewachsen, teilweise aus der eigenen Jugend, teilweise Neuzugänge, so dass wir bisher nicht mehr in Unterzahl spielen mussten. Unser größter Erfolg diese Jahr war der Sieg gegen Spvgg Kinzigtal, die wir zum ersten Mal in unserer Laufbahn mit 4:2 besiegen konnten, nachdem wir die Jahre zuvor
nur zweistellige Niederlagen hinnehmen mussten.
Das zeigte sich auch im Verlauf der Saison. Bis zum 11. Spieltag waren wir Tabellenvierter, jedoch mit Einbruch des Winters und der Kälte rutschen wir auf Platz 7
ab.
Bis jetzt wurden die Vorgaben des Trainers erfüllt, denn er rechnete sich zu Saisonbeginn Platz 7 aus. 
Nun ist auch die 4. Saison zu Ende gegangen und wir
können einen weiteren Erfolg verzeichnen. Nicht nur, daß wir mit Platz 6 in der Tabelle abgeschlossen haben,  wir haben mit 118 geschossenen Toren und 78 Gegentreffer erstmals keine negative Tordifferenz..

Zu Beginn der 5. Saison konnten wir nun wiederum
4 Neuzugänge verzeichnen. Mimoza Hasi und Oezden Sabanci aus der eigenen Jugend, sowie Tatjana Künzler von Phoenix Mannheim. Ein weiterer Neuzugang war eine Gastspielerin aus Kanada, Patricia St. Amand-Boyle, sowie ein zusätzlicher Trainer, Francisco Ortiz. Kurz nach Beginn der 5. Saison, stieß auch eine ehemalige Jugendspielerin des BSC Mörlenbach, Michelle Gärtner, wieder zu unserer Mannschaft. Somit erhöhte sich uns Kader auf 18 Spielerinnen. Unser Ziel war es, in der neuen Saison unseren Tabellenplatz  zu bestätigen, noch besser wäre es, um 2-3 Plätze aufzurücken. Obwohl  wir kurz vor der Winterpause 08/09 zwei Ausfälle verzeichnen mussten, Nina Navratil gesperrt, Sara Deveci durch einen Unfall spielunfähig, konnten wir nach 13 Spielen, 25 Punkten und einem Torverhältnis von 45:29, den 4. Tabellenplatz belegen. Im Januar 09 konnten wir uns erneut für die Finalerunde der Hallenregionalmeisterschaft qualifizieren. Hier erreichten wir Platz 6.
Im Februar 09 wurde erstmals ein Trainingslager abgehalten. Leider 
ließ uns das Wetter dabei im Stich. Bei ca. 30 cm Neuschnee, konnten wir nur Schneeballschlachten und etwas Laufarbeiten machen, vom eigentlich gedachten Training keine Rede.
Die Rückrunde begann für uns mit einem sehr schmerzlichen Verlust. Unsere Abwehrspielerin Özden Sabanci wurde in einem Spiel so schwer verletzt, dass sie ihr Fussballkarriere erst einmal auf Eis legen musste. Auch Nicole Rendl verließ uns vorrübergehend wegen Schwangerschaft. Auch das war ein herber Verlust für uns. Kurz vor Ende der Saison, kam Nina Göttmann, nach 4-jähriger Pause, wieder
in unser Team zurück.
Die Teamarbeit der beiden Trainer fruchtete,  denn zum Ende der Saison konnten wir einen weiteren Erfolg verzeichnen. Wir erreichten den 3. Tabellenplatz und rutschten nur ganz knapp, mit 1 Punkt Unterschied, am Relegationsplatz vorbei. Auch unser Torverhältnis hatte sich wieder gebessert, 100:44. Eine Tordifferenz von +56 Toren.
Zum Ende der Saison konnte man sagen, dass wir mit 100 erzielten Treffern den besten Sturm der Liga hatten. Mit 58 geschossen Toren wurde Nina Navratil  Torschützenkönigin der Liga.





Inge Ortiz, Juni 09 
 
 
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